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Ran an die Dokus!

Von überraschenden Neuentdeckungen und persönlichen Horizonterweiterungen in den eigenen vier Wänden erzählt im heutigen Blog ZiG-Redaktor Matthias Schafer.

Wir befanden uns etliche Wochen (und befinden uns grösstenteils auch heute noch) in einer Zeit, in der die meisten Menschen in diesem Land ganz plötzlich praktisch jeden Tag der Woche zu Hause verbracht haben (oder eben immer noch verbringen). Von einigen kleineren Ausflügen zwischendurch mal abgesehen. Bei vielen ist dies auch fast zwei Monate nach dem Lockdown-Entscheid noch der Fall.

Doch die eigenen vier Wände bieten nicht nur Platz für Eintönigkeit, Langeweile und Däumchen drehen. Sie bieten gar einen unglaublich grossen Spielraum für Neuentdeckungen und Horizonterweiterungen – und von einer davon berichte ich in diesem ZiG-Blog. Sie richtet sich an Gymnasiastinnen und Uni-Studenten, an Pensionäre und Erwerbstätige, an Home-Office-Mitarbeitende genauso wie an Freelancer, an Naturwissenschaftler wie Geschichtsinteressierte, die die Weisung des Bundes, «zu Hause bleiben!», trotz einsetzender Lockerungsmassnahmen immer noch im Rahmen des Möglichen befolgen. Sie merken es, das Schöne an meinem Input ist seine Anpassungsfähigkeit: Hier ist für jede und jeden etwas dabei. Und so vielseitig mein Vorschlag auch ist, so simpel ist er auch: Gönnen Sie sich in Ihren eigenen vier Wänden eine Auszeit und schöpfen Sie aus der unermesslichen Vielfalt der frei zugänglichen Doku-Welt. Haben Sie sich mal gefragt, welche Folgen das Insektensterben für das Leben von uns Menschen hat? Oder wollten Sie schon immer wissen, welche Abenteuer der portugiesische Seefahrer Magellan während seiner Weltumsegelung erlebt hat?

Die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender geben Ihnen Antworten auf diese und weitere Fragen. In der schier unendlichen Auswahl an Themen liegt die Stärke dieser Dokus. Und davon abgesehen lenken sie unsere Gedanken einmal weg von den News-Bombardements und Hiobsbotschaften rund um das lästige Virus – hin zu Sachverhalten und Zusammenhängen, die wir schon immer wissen und verstehen wollten. Und zu guter Letzt erweitern wir dabei noch «en passant» unser Allgemeinwissen.

In diesem Sinne: Ran an die Dokus! Und hier gleich einige Mediatheken zur Auswahl:

P.S: Eine Ergänzung für jene unter uns, die mit dem Visuellen nicht so viel anfangen können: Podcasts sind die perfekte Alternative zu den Video-Dokumentationen. Es sind sozusagen die «Dokus light» für diejenigen, welche in den Quarantäne-Wochen ihre Augen am Bildschirm bereits überstrapaziert haben. Und zum Schluss noch ein persönlicher Geheimtipp meinerseits: Diese «Audio-Dokus» eignen sich manchmal gar nicht so schlecht als Ersatz für die abendliche Bettlektüre – und lassen einen ganz sanft in die Welt der Träume abdriften.

Dieser Text entstammt dem ZiG-Blog, der im Schuljahr 2019/2020 von einem Schülerkollektiv aus dem Kollegium St. Michael betreut wird. Heute meldet sich im ZiG-Blog der Projektredaktor von "Zeitung im Gymnasium" zu Wort.

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