Schwarzenburg 23.07.2020

Noch sind beide Standorte für Bärenpark im Rennen

Die Projektgruppe «Berner Bärenpark Gantrisch» hat die Rückmeldung der kantonalen Ämter ­ausgewertet. Ein Entscheid zum Standort ist noch nicht gefallen.

In einem Jahr wird der definitive Entscheid gefällt, wo der «Berner Bärenpark Gantrisch» realisiert werden soll. Bis dahin läuft die Vorprojektphase, in der die Projektgruppe vertiefte Abklärungen für die beiden möglichen Standorte vornimmt.

Sowohl das Gurnigelbad in Riggisberg wie auch der Dorfwald in Schwarzenburg sind auch nach den Rückmeldungen der kantonalen Ämter noch im Rennen, heisst es in einer Mitteilung. Das Projektteam sei «hocherfreut, nach wie vor an beiden Standorten planen können», wird Ruedi Flückiger, Geschäftsführer von Gantrisch-Plus, in der Mitteilung zitiert. Das bedeute zwar intensivere Abklärungen, gebe aber im Endeffekt dem Projektteam auch mehr Spielraum.

Konkret wird in den nächsten Monaten unter anderem abgeklärt, welche Bauwerke im Gewässer nötig sind. Fachleute nehmen Abklärungen betreffend Baugrund, Flora und Fauna sowie Naturgefahren vor. Erste Vereinbarungen für die Areale und die Mitbenutzung von Anlagen werden vertraglich festgehalten.

Sobald der definitive Standortentscheid gefallen ist, wird die Betriebsorganisation für die Bärenhaltung ausgearbeitet und ein touristisches Konzept erstellt. Danach müssen die Finanzen sichergestellt sein und die Detail-Projektierung beginnt, bevor mit dem Bau begonnen werden kann.

Das Projekt «Berner Bärenpark Gantrisch» entsteht in Zusammenarbeit von Tierpark Bern und Gantrisch-Plus. Auf rund 50 000 Quadratmetern sollen die Berner Bären im Naturpark Gantrisch in Ergänzung zu den Anlagen in der Stadt Bern ihren Lebenszyklus geniessen. Aus nächster Nähe können Gäste das Berner Wappentier in artgerechten Anlagen beobachten, studieren und erleben.

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