Basketball 17.07.2020

Gegner in der Champions League sind bekannt

Olympic mit Boris Mbala spielt auch 2020 international.
Alain Wicht/a
Den Sporting Club aus Portugal und die Rumänen aus Cluj muss Olympic schlagen, um in die Champions League einzuziehen.

Zum dritten Mal in Folge stellt sich Freiburg Olympic der Qualifikation für die Champions League. Obwohl die Saison 2019/20 dieses Wettbewerbs – dem zweitwichtigsten im europäischen Basketball nach der EuroLeague – wegen der Corona-Krise noch nicht zu Ende gespielt werden konnte, wurden am Mittwoch die Qualifikationsspiele und die Gruppen für die Ausgabe 2020/21 ausgelost.

Geplant ab 15. September

Nachdem sich die Freiburger Basketballer im Jahr 2018 für die Gruppenphase qualifizieren konnten und letztes Jahr in der 2. Qualifikationsrunde an Bonn – das übrigens den Amerikaner Xavier Pollard, letzte Saison noch im Dress von Olympic, unter Vertrag genommen hat – gescheitert war, heisst die erste Hürde Sporting Club Lissabon. Das Hinspiel findet am 15. September auswärts statt, das Rückspiel drei Tage später im St. Leonhard.

Nehmen die Freiburger diese Hürde, geht es gegen die Rumänen von Cluj um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League, wo mit Happoel Jerusalem (ISR), Turk Telekom (TUR), Ostende (BEL), Brindisi (ITA), San Pablo Burgos (ESP), Darussafaka (TUR) und Limoges (FRA) teils namhafte Gegner warten würden.

Falls Olympic in der Qualifikation scheitert, nimmt es wie im vergangenen Jahr automatisch im unterklassigen Eurocup teil.

Reisen trotz Pandemie?

Inwiefern angesichts der Pandemie im Herbst aber überhaupt auf dem internationalen Parkett gespielt werden kann, ist heute noch fraglich. In einigen Ländern gibt es nach der Einreise eine Quarantäne-Pflicht, andere, wie Israel, haben zurzeit ihre Grenzen völlig geschlossen. Wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickeln wird, ist noch völlig offen. Der internationale Verband hat zwar alternative Szenarien in der Schublade, wie genau diese aussehen, ist jedoch unbekannt.

Noch fehlt ein Spielmacher

Ungeachtet dessen geht die Saisonplanung der Freiburger unvermindert weiter. Das Kader ist so gut wie komplett, es fehlt einzig noch ein vierter Ausländer, der die Position des Spielgestalters besetzen soll. «Es gibt enorm viele Spieler auf dem Markt», sagte Trainer Petar Aleksic gegenüber der Zeitung «La Liberté». «Wir wollen einen Spielmacher, der in den wichtigen Momenten skoren, aber auch passen kann und wenig Ballverluste produziert.» Der offizielle Trainingsstart von Olympic ist auf den 10. August angesetzt.