Archiv 07.02.2000

Nonnen, Teletubbies und «Screams»

Bereits zum dritten Mal fanden der Maskenball und die Kinderfasnacht in Überstorf statt. Teilgenommen haben unter anderem sechs Guggen, darunter auch die «Schloss-Geeschter» aus Überstorf.

Maskenball und Kinderfasnacht in Überstorf

Für die «Schloss-Geeschter» war es ein besonderer Anlass, da sie zum zweiten Mal an ihrer Fasnacht auftreten durften. Besonders stolz waren sie, dass sie ihr Lieder-Repertoire von vier auf zwölf Stücke verdreifachen konnten. Auch die Zahl der Musiker wurde von zehn auf dreissig erhöht.

Der Zufall wollte es so, dass die «Tätschmeisterin», Josiane Sendy, an diesem Samstag ihren 21. Geburtstag feiern konnte. Dies wurde natürlich mitBegleitung ihrer Gugge, den «Schloss-Geeschtern» und dem Gesang der Besucher entsprechend gewürdigt. Der Maskenball weckte wieder grosses Interesse in der Bevölkerung. Es blieb nur eine kleine Minderheit unmaskiert. Nonnen, Teletubbies und Scream-Gesichter waren jedoch unter den mehreren hundert Besuchern am häufigsten anzutreffen. Der Höhepunkt war die Kostümprämierung um halb zwölf. In jeder Kategorie, Gruppe, Duo und Einzel, wurden je drei Preise vergeben.

Fasnachtsstimmung vertrieb
Müdigkeit

AmSonntag fand bei schönemWetter die Kinderfasnacht mit dem grossen Umzug statt. Den Guggen war eindeutig anzumerken, dass sie in dieser Nacht nicht viel oder gar keinen Schlaf gekriegt hatten.Doch mit einer Sonnenbrille und Musik wurde auch die grösste Müdigkeit vertrieben. Die jüngeren Fasnächtler begeistern sich immer noch für das Indianer-Kostüm. Sie erschienen jedoch nicht so zahlreich, wie die älteren amVorabend.

Während sich die Fasnächtler nach dem Umzug in der Mehrzweckhalle trafen, vergnügten sich die Kinder mit Büchsen Werfen, Glücksfischen und Karussell Fahren. Für die «Schloss-Geeschter» ist die Fasnacht noch nicht beendet. Bis am 5. März werden sie jedes Wochenende einenAuftritt haben.