INline-Skaterhockey 31.10.2017

Givisiez mit Ladehemmungen

Der Freiburger Jérôme Fleury (vorne) in Aktion.
Mit einem 4:0-Sieg gegen den SHC Givisiez hat sich Rossemaison in der NLA den Schweizer Meistertitel im Inline-Skaterhockey gesichert. Den Freiburgern schlotterten zur Unzeit die Hände.

Es gibt Tage, an denen man stundenlang spielen könnte, ein Tor würde einem trotzdem nicht gelingen. So einen Tag zog der SHC Givisiez am Samstag ein. Ausgerechnet in dem Spiel, für das sich die Freiburger so viel vorgenommen hatten. Nach den Niederlagen gegen Rosse­maison in den ersten beiden Playoff-Finalspielen standen die Freiburger mit dem Rücken zur Wand. Sie mussten das dritte Duell der Best-of-5-Serie gegen die Jurassier gewinnen, um weiterhin Chancen auf den Gewinn des Schweizer Meistertitels zu haben. Doch dann kam dieser verflixte Tag, an dem Givisiez rund 50 Mal auf das Tor der Gäste schoss, der Ball aber nicht ins Netz wollte.

Zum einen lag es daran, dass Rossemaisons Goalie Joël Vuilleumier mirakulös hielt, zum anderen spielten die Freiburger im Abschluss zu zaghaft. Während den Einheimischen vor dem gegnerischen Tor die Hände zu schlottern schienen, waren die Gäste bei den Kontern sehr effizient und sicherten sich dank einem abgeklärten 4:0-Sieg den Meistertitel.

Telegramm

Givisiez - Rossemaison 0:4 (0:0, 0:3, 0:1)

Arena Givisiez. – 700 Zuschauer. Tore: 25. 0:1. 36. 0:2. 37. 0:3. 59. 0:4. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Givisiez, 10-mal 2 Minuten gegen Rossemaison.

SHC Givisiez: Regli; Baeriswyl, Santoro, Ayer, Zandovskis, Page, Wuilleret, Chuard, Monney, Papaux, Morel, Menetrey, Fleury, Sundermann, Demierre, Huber, Curty. Schlussstand Playoff-Final (Best of 5): 0:3.