Freiburger Nachrichten

Ansätze für die Entstehung von Zeitungen gab es erstmals im 16. Jahrhundert. Es dauerte dann aber noch lange, bis die ersten eigentlichen Zeitungen in der Schweiz diese Bezeichnung verdienten. Die Französische Revolution war dann bahnbrechend für die Entwicklung der Presse.

Freiburg besass seit dem politischen Zusammenbruch von 1848 den "Conféderé de Fribourg", 1854 folgte dann der "Chroniqueur" und 1859 "Le Journal de Fribourg".

Es fehlte aber in Freiburg eine Zeitung in deutscher Sprache, die über die damals herrschenden lebhaften Auseinandersetzungen und Ereignisse im Kanton und im engeren Einzugsgebiet von Deutschfreiburg hätte berichten können.

Am 3. Januar 1863 erschien dann die erste deutschsprachige Zeitung "Die Sense" - ein Wochenblatt für's Volk und Land - wie es im Untertitel hiess.

1864 schon erschien dann die Publikation als "Freiburger Zeitung" 2 x pro Woche, 1915 als Tageszeitung. Später wurde im Untertitel der Zusatz angefügt: "Anzeiger für die Westschweiz", wiederum später "Tagesblatt für die westliche Schweiz".

Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde der Name der Zeitung nochmals geändert. Seit dieser Zeit erscheint die Zeitung bis zum heutigen Tag als "Freiburger Nachrichten" - einzige deutschsprachige Tageszeitung im zweisprachigen Kanton Freiburg. Bis 1973 war sie aus der Tradition stark dem konservativen Gedankengut verpflichtet. Heute ist die Freiburger Nachrichten gegenüber politischen, wirtschaftlichen, religiösen, sozialen oder anderen Interessegruppen unabhängig. Sie ist das Sprachrohr für die Belange der deutschsprachigen Bevölkerung im Kanton. Sie fördert aber auch das Verständnis zur französischen Bevölkerung, nimmt deren Anliegen wahr und fördert den Dialog.

Die Freiburger Nachrichten verstehen sich als regionale Tageszeitung. Die Eigenleistung der Redaktion ist denn auch schwerpunktmässig auf die lokale/regionale Berichterstattung ausgerichtet.

Seit 1973 erscheinen die Freiburger Nachrichten jeweils am Donnerstag in Grossauflage. Sie wird in allen Haushaltungen von Deutschfreiburg und der angrenzenden Bernischen Nachbarschaft verteilt.

Der Murtenbieter und Anzeiger von Kerzers

Per 1. April 2010 hat die Freiburger Nachrichten AG die beiden abonnierten Lokalzeitungen „Der Murtenbieter“ und „Anzeiger von Kerzers“ von der Espace Media AG übernommen. Der Murtenbieter informiert seit 1854 über die wichtigsten Ereignisse der Stadt und Region Murten. Er erscheint zweimal pro Woche in der Normalauflage und einmal pro Monat in der Grossauflage.

Der Anzeiger von Kerzers erscheint einmal wöchentlich in der Normalauflage in Kerzers und Umgebung.

Mit der Übernahme der beiden Lokalzeitungen hat die Freiburger Nachrichten AG ihr Informationsangebot im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg ausgebaut.

Leitbild

Die Freiburger Nachrichten AG ist das unabhängige und führende Medienhaus in Deutschfreiburg. Ihr Hauptzweck ist die Herausgabe der Freiburger Nachrichten, des Murtenbieters und des Anzeigers von Kerzers.

Wir erfüllen eine wichtige Service-public-Aufgabe. Wir bieten der Deutschfreiburger Bevölkerung qualitativ hochstehende Informationen und ermöglichen ihr die Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben. Unsere publizistische Leistung ist für das Funktionieren der Demokratie und des öffentlichen Lebens unverzichtbar. Wir nehmen in unserem Verbreitungsgebiet die Aufgabe der vierten Staatsgewalt wahr.

Mit unseren Medien wollen wir die Leserinnen und Leser zuverlässig und umfassend informieren. Präzise Recherche, vertiefende Analysen und kompetente Kommentare verschaffen den Leserinnen und Lesern Erkenntnisgewinn und Orientierung. Insbesondere nehmen wir uns der Belange der deutschsprachigen Bevölkerung des Kantons Freiburg an und fördern das gegenseitige Verständnis und das gute Einvernehmen der deutsch- und französischsprachigen Bevölkerungsgruppen.

Die Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden steht in allen Unternehmensbereichen an erster Stelle. Unsere Produkte und Dienstleistungen sind für unsere Privat- und Geschäftskunden von hoher Relevanz.

Unser Ziel ist eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit; sie ermöglicht es uns, den Hauptzweck unserer Unternehmung zu erfüllen und unsere Unabhängigkeit zu bewahren. Hierzu betreiben und entwickeln wir auch zusätzliche Geschäfte in verwandten Bereichen.

Wir sind uns der Bedeutung der Medien für die öffentliche Meinungsbildung bewusst und stehen für eine verantwortungsvolle, faire und der Toleranz verpflichtete Publizistik. Sowohl im Kontakt mit unseren Kunden und Geschäftspartnern wie auch gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern legen wir grossen Wert auf eine professionelle und respektvolle Zusammenarbeit.