Bösingen 17.03.2017

Pfarrei Bösingen will den Vorplatz des Gasthofs 3 Eidgenossen sanieren

Der Vorplatz des Gasthofs 3 Eidgenossen in Bösingen soll an Attraktivität gewinnen. Dafür plant die Pfarrei Investitionen in der Höhe von 65 000 Franken.

Die Pfarrei Bösingen investiert weiter in den Gasthof 3 Eidgenossen. Dies hat die Pfarreiversammlung gemäss Mitteilung des Pfarreirats vergangenen Dienstag beschlossen. Wie Pfarreipräsidentin Verena Hirschi auf Anfrage erklärt, wird im Gasthof in diesem Jahr die dritte Etappe von Anpassungen im Bereich der Brandschutzmassnahmen umgesetzt. Neben der Installation von Brandschutztüren stehen Arbeiten am Heizraum an. Insgesamt investierte die Pfarrei in den letzten drei Jahren rund 40 000 Franken in das Projekt, welches dieses Jahr seinen Abschluss findet.

Pfarreirätin Marianne Ulrich informierte die Versammlung über geplante Sanierungsarbeiten auf dem Vorplatz der Pfarreiwirtschaft. «Geplant ist eine Aufwertung im Bereich des Eingangs und der Gartenwirtschaft», sagte sie. Das Projekt werde gleichzeitig mit der Sanierung der Dorfplatz-Kreuzung durch die Gemeinde Bösingen realisiert, frühestens jedoch 2018. Die Sanierungskosten werden gemäss Marianne Ulrich auf rund 65 000 Franken geschätzt.

Ausgeglichene Rechnung

Trotz tieferer Steuereinnahmen von rund 56 000 Franken gegenüber dem Voranschlag konnte der Pfarreirat – auch aufgrund verminderter Ausgaben bei der Besoldung im Bereich Seelsorge und durch Einsparungen beim Gebäudeunterhalt – am Dienstag praktisch eine ausgeglichene Rechnung präsentieren. Die 43 Stimmberechtigten verabschiedeten die Jahresrechnung 2016 einstimmig. Diese schliesst bei Einnahmen und Ausgaben von 723 000 Franken mit einem kleinen Verlust von 162 Franken. Ebenso einstimmig angenommen wurde das Budget 2017. Dieses weist bei voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben von rund 753 000 Franken einen Verlust von 180 Franken aus.

Zu Beginn ihres Jahresrückblicks würdigte die Pfarreipräsidentin die zehnjährige Tätigkeit von Sakristan Josef Käser und Katechetin Manuela Huber. Weiter informierte sie über die erfolgreich durchgeführte Revision der Kirchenorgel, über die Überführung der Pfarreibibliothek in die Kantons- und Unibibliothek Freiburg, über die Schenkung der alten Kirchenfenster an das Glasmuseum in Romont und über die umfangreichen Restaurierungen der beiden Marienfiguren durch die Berner Hochschule für Künste. Seit Mitte 2016 sind die Marienfiguren auf der Empore der Kirche zu sehen.

Die Pfarreibeauftragte Anita Imwinkelried lobte die ökumenische Zusammenarbeit zwischen den Kirchen Bösingen und Laupen im Rahmen gemeinsamer Gottesdienste und des Angebots «Innehalten am Feierabend». Diese Zusammenarbeit wollen die Kirchen auch in Zukunft pflegen.

mz