Gurwolf 19.05.2017

Streckensperrung im Sommer

Der Ausbau der Bahnlinie zwischen Courtepin und Murten befindet sich in der Schlussphase. Im Sommer steht eine weitere komplette Sperrung der Linie an.

Vom Sonntag, 28. Mai, bis Freitag, 15. September, kommt es im Seebezirk zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Dies schreiben die Freiburger Verkehrsbetriebe TPF in einer Mitteilung. Der Grund dafür sind die Arbeiten an der Bahnlinie zwischen Courtepin und Murten. Sie sind in drei Phasen unterteilt. Am 28. Mai starten die Vorarbeiten, die bis am 7. Juli dauern. In der zweiten Phase, während den Sommerferien, kommt der Bahnverkehr vom Freitag, 7. Juli, bis Montag, 21. August, komplett zum Erliegen. Die abschliessenden Arbeiten sind für die Zeit bis Freitag, 15. September vorgesehen. Während der ersten und dritten Phase wird die Strecke während der Nacht gesperrt – von 20.15 Uhr bis zur Wiederaufnahme des Bahnverkehrs am Morgen.

Während der Streckensperrung werden laut der Mitteilung Ersatzbusse eingesetzt. Von Mai bis September verkehrt ein Ersatzbus zwischen Murten und Courtepin mit einem Zwischenhalt auf der Kantonsstrasse in Münchenwiler. Die Anschlüsse seien wenn immer möglich gewährleistet. Die Reisenden aus Cressier können in der ersten und dritten Phase einen speziell eingerichteten Taxiservice nutzen, der mit dem entsprechenden Billett gratis ist. Während der Dauer des Totalunterbruchs werden die Reisenden aus Cressier mittels Bussen nach Courtepin und Murten transportiert. Zudem wird die Postautolinie von Gurmels nach Murten in dieser Zeit über Cressier umgeleitet.

Buslinien umgeleitet

Die Buslinien zwischen Cour­tepin und Murten sowie Gümmenen und Murten werden während der Streckensperrung umgeleitet, schreiben die TPF. Der Strassenverkehr werde während den Bauarbeiten durchgehend gewährleistet sein.

Basis für Halbstundentakt

Die TPF erstellen auf dem Gelände des Bahnhofs Münchenwiler/Courgevaux ein Bahnhofsgebäude und eine Doppelgleis-Kreuzungsstrecke. Der neue Bahnhof befindet sich 150 Meter weiter in Richtung Freiburg. Er verfügt über zwei 155 Meter lange Perrons. Ausserdem werden die Gleise Richtung Murten auf einer Länge von über einem Kilometer erneuert (die FN berichteten). Zwei Übergänge in der Nähe des Bahnhofs werden saniert. Und das Tiefbauamt saniere die Überführung Champ-Olivier über der Kantonsstrasse.

Das Grossprojekt ermöglicht die Einführung des lange geforderten Halbstundentakts von Freiburg über Murten nach Ins Ende dieses Jahres. Die Gesamtkosten belaufen sich laut TPF auf 18 Million Franken.

fca