FREIBURG 02.12.2017

Schüler mussten zu Fuss zur nächsten Haltestelle

Auffahrunfälle und ein steckengebliebener Schulbus – das ist die Bilanz nach dem gestrigen Schneefall.

Der jähe Wintereinbruch sorgte nicht nur für Freude, sondern auf den Strassen auch für Blechschäden, wie Bernard Vonlanthen, Sprecher der Kantonspolizei, gestern auf Anfrage bestätigte. «Deutschfreiburg war allerdings nicht so stark betroffen, eher der Süden des Kantons.» So kam es in der Region zwischen Rossens und Bulle gestern Morgen zwischen 5.30 und 10  Uhr zu fast zehn Unfällen. Betroffen waren auch die Autobahn A 12 und die Umfahrung von Bulle. Die genaue Zahl ist gemäss Vonlanthen unsicher, da nicht alle Unfälle polizeilich registriert worden seien. Es handle sich um Auffahrunfälle; es sei bei Blechschaden geblieben. Personen seien keine zu Schaden gekommen. Zwischen Broc und Charmey sind mehrere Lastwagen bei der Fahrt in Richtung Charmey steckengeblieben. Die Chauffeure mussten Schneeketten montieren, wodurch der Verkehr zwischen 6.30 Uhr und 9  Uhr blockiert war. Auch der Bus mit den Schulkindern aus Jaun konnte nicht passieren. Und zwischen Botterens und Broc blieb ein Schulbus voll Schüler am Morgen 45  Minuten lang im Schnee stecken. Er musste von einem Schneefahrzeug befreit werden. Die Kinder mussten die 300  Meter bis zur nächsten Bushaltestelle zu Fuss zurücklegen, begleitet von Polizisten.

jcg