CORDAST 02.12.2017

Ein Sitz weniger in der Synode

Die reformierte Kirchgemeinde von Cordast entsendet statt sechs nur noch fünf Abgeordnete in die Synode der Kantonalkirche, wegen stagnierender Mitgliederzahlen.

Im Fokus der reformierten Kirchgemeindeversammlung von Cordast, die kürzlich im Gemeinschaftszentrum des Dorfes über die Bühne ging, standen die Neuwahlen der Abgeordneten und ihrer Stellvertreter in die Synode für die Legislaturperiode 2018-2022. Dies teilte die Kirchgemeinde mit.

In stiller Wahl gewählt

Cordast hat künftig nur noch Anrecht auf fünf Sitze in der Synode der Kantonalkirche statt wie bisher sechs. Dies aufgrund der stagnierenden Anzahl der Kirchgemeindemitglieder. Die bisherigen drei Synodalen Monika Stupan, Benjamin Stupan sowie Beat Lüthi stellen sich für die nächste Legislatur wieder zur Verfügung. Da bis zur Versammlung keine weiteren Kandidaturen eingingen, sind die drei in stiller Wahl gewählt. Ausserdem nimmt die Präsidentin der Kirchgemeinde, Silvia Aegerter, von Amtes wegen sowie Pfarrer Norbert Wysser als Vertreter vom Pfarrteam an den Synoden teil.

Auch die beiden Stellvertreterinnen Ursula Buri und Monika Zurkinden stellen sich für eine weitere Legislatur zur Verfügung und sind in stiller Wahl bestätigt.

Wohnung wird saniert

Kirchgemeinderat Bernhard Hostettler informierte die Versammlung über die bevorstehende Sanierung einer Wohnung im Wohnhaus der Freien öffentlichen Schule Gurmels. Dieses Gebäude gehört – zusammen mit dem alten Schulhaus der Freien öffentlichen Schule – der Kirchgemeinde Cordast. Die Wohnung muss saniert werden, nachdem die Mieter altershalber nach 40  Jahren ausgezogen sind. Die Kosten belaufen sich auf 136 000  Franken. Die Versammlung stimmte dem Vorhaben ohne Gegenstimme zu. Für die Wohnung wurde bereits ein Nachmieter gefunden: Eine Familie wird im Frühling 2018 einziehen. Wenig zu diskutieren gaben die Budgets der Kirchgemeinde und der Freien öffentlichen Schule Gurmels sowie das Investitionsbudget der Freien öffentlichen Schule Gurmels. Sie wurden allesamt einstimmig genehmigt.