Avenches 15.07.2017

15 Pferde bei Brand in der Nähe des Nationalgestüts getötet

In der Nacht auf Samstag brannte es an mehreren Orten in den Gemeinden Domdidier, St-Aubin, Vully-les-Lac und Avenches. Der grösste Schaden entstand an zwei Gebäuden beim Nationalgestüt in Avenches. Rund 15 Pferde fielen gemäss einer gemeinsamen Mitteilung der Kantonspolizeien Freiburg und Waadt zum Opfer.
Erste Meldungen gingen am frühen Samstag morgen bei der Polizei ein. Der erste Alarm ging knapp nach Mitternacht wegen eines Brandausbruchs unter der Autobahnbrücke zwischen Domdidier und St-Aubin ein. Dann wurden Feuer auf zwei Gerstenfeldern rund um das Nationalgestüt entdeckt. Betroffen ist das private Institut Equestre National d'Avenches (IENA). Ein Areal in der Grösse von 2000 Quadratmetern stand in Flammen. Während des Einsatzes stellten die Einsatzkräfte auch ein Feuer auf einem Areal neben dem Nationalgestüt fest. Eine Schneune und ein Stall standen in Vollbrand. Im Stall waren je etwa 15 Pferde und Ponys untergebracht. Rund 15 Tiere fielen den Flammen zum Opfer. Die Gebäude genauso wie eine Angestelltenwohnung wurden vollständig zerstört.
Zur selben Zeit wurden ausserdem Feuer an einem Landwirtschaftsfahrzeug, auf einem weiteren Feld in Avenches und an Heuballen zwischen Salavaux und Avenches festgestellt. Die benachbarten Gebäude konnte die Feuerwehr retten.
Die eingesetzten Feuerwehren von Broye-Vully, Avenches, Payerne, Murten, St-Aubin, Domdidier, Lausanne und Belmont-Broye konnten die letzten Brände erst am Samstagmorgen vollständig löschen. Bei keinem der Einsätze gab es menschliche Verletzte. Die beiden Polizeien rufen Zeugen auf, sich zu melden. Sie gehen aufgrund der grossen Zahl von Brandausbrüchen – total sieben Brandherde – davon aus, dass die Feuer absichtlich verursacht wurden. Die Untersuchungen laufen.
Ausführlichere Meldung in den FN vom Montag.
Bild zvg/Kantonspolizei