Champions League 06.12.2017

Liverpool schiesst Spartak ab

Der FC Liverpool sichert sich mit einem 7:0-Schützenfest gegen Spartak Moskau den ersten Platz in Gruppe G.

Vier Minuten dauerte es, bis die Anhänger Liverpools an der Anfield Road ein erstes Mal jubeln konnten: Philipp Coutinho brachte die Mannschaft von Jürgen Klopp per Foulpenalty in Führung. Nach zwanzig Minuten war die Frage nach dem Sieger bereits abschliessend geklärt: Roberto Firmino hatte soeben auf 3:0 für die Reds erhöht.

Vom Sieg der Engländer profitierte Sevilla, das in Maribor bis zur 76. Minute im Hintertreffen lag. Die Spanier hätten trotz einer Niederlage den zweiten Tabellenplatz vor den Moskauern verteidigen konnte.

Erneut nicht in die K.o.-Phase schaffte es die SSC Napoli. Die Süditaliener, die ihrerseits gegen Feyenoord Rotterdam mit 1:2 unterlagen, werden die Schuldigen an ihrem Scheitern wohl in Manchester ausmachen. Der Leader der Premier League, der in Gruppe F bereits als Gruppensieger feststand, trat mit einer besseren B-Elf zum Duell mit Schachtar Donezk an. Die Ukrainer wussten die günstige Ausgangslage auszunutzen, Bernard (26.) und Ismaily (32.) schossen noch vor der Pause die entscheidenden Tore und ihre Mannschaft in die K.o.-Phase der Champions League. City kam durch einen Penaltytreffer von Sergio Aguero in der Nachspielzeit nur noch auf 1:2 heran.

Die AS Monaco, bereits vor dem letzten Gruppenspiel der Gruppe G ohne Chance auf ein Weiterkommen, lief gegen Leader Porto mit einer B-Elf auf. Leonardo Jardims Plan ging mit 2:5 nach hinten los. Vincent Aboubakar mit einem Doppelschlag (9./33.) und Yacine Brahimi sorgten bereits bis zur Pause für klare Verhältnisse - und wohl für einen erhöhten Frustpegel bei Monacos Diego Benaglio, der im Tor der Monegassen Stammgoalie Danijel Subasic ersetzte.

Die Tottenham Hotspur machten die Überraschung in Gruppe H komplett. Der 3:0-Sieg im abschliessenden Spiel gegen Apoel Nikosia sicherte den Spurs den ersten Tabellenplatz und liess unter anderem Real Madrid und Borussia Dortmund hinter sich. Für den enttäuschenden Bundesligisten setzte es gegen die Madrilenen eine 2:3-Niederlage ab. Trotz nur zwei Remis darf Dortmund europäisch weitermachen – in der Europa League.

sda Sport