13.03.2017

Das Freiburger Spital sollte mit gutem Beispiel vorangehen

Meinungsbeitrag zur geplanten Schliessung der Wäscherei im Freiburger Spital – diverse FN-Berichte

Seit vielen Jahren schätze ich die sauber gewaschene, angepasste und geflickte Wäsche für die Patienten und das Personal. Dies bewerkstelligen die vielen fleissigen Akteure (hauptsächlich Frauen) im Hintergrund der beiden Institutionen. Vielen herzlichen Dank dafür!!

Jetzt soll die Wäscherei wegen zu hohen Investitionskosten ausgelagert werden, weil diese Dienstleistung nicht primär zu den Kernaufgaben des Spitals gehöre. Die Wäscherei in Freiburg sei veraltet, und die Wäscherei in Tafers mit einer guten Infrastruktur bekomme zu wenig Wäsche. Warum kann die bestehende Infrastruktur in Tafers nicht besser genutzt beziehungsweise hochgefahren werden? Könnte man die Wäsche von Freiburg nicht in Tafers waschen? Dadurch kann das HFR seinem kantonalen Auftrag als Ausbildungsstätte in diesem Bereich weiterhin gerecht werden. Dadurch können wertvolle Arbeitsplätze erhalten bleiben und die Pensionskassen und Invalidenkasse mittelfristig entlastet werden. Somit bleibt die Wertschätzung für die Mitarbeiter erhalten, welche teilweise nur schwer auf dem freien Arbeitsmarkt eine Stelle finden würden. Mit diesem Schritt würde das HFR als öffentliches Spital, das letztendlich von den Freiburger Steuerzahlern finanziert wird, mit gutem Beispiel vorangehen.

«Könnte man die Wäsche von Freiburg nicht in Tafers waschen?»