Geduldsprobe 12.01.2017

Fluggesellschaft schuldet Moritz Leuenberger 250 Euro

Seine Vergangenheit als Verkehrsminister hat Moritz Leuenberger nicht vor einem langwierigen Zwist mit der Fluggesellschaft Easyjet gefeit. Nachdem im Sommer 2016 sein Flug annulliert worden war, wartet der alt Bundesrat noch immer auf die Entschädigung von 250 Euro.

In einem Zeitungsartikel habe er kurz davor gelesen, "dass das Prozedere, den Beitrag einzufordern, ziemlich hürdenreich ist", sagte der 70-Jährige zur "Aargauer Zeitung". In Anbetracht dessen, dass er das in einem Bestätigungsschreiben versprochene Geld bis heute nicht erhalten habe, fühle "man sich schon an der Nase herumgeführt".

Moritz Leuenberger blieb im vergangenen Juli in Toulouse sitzen, nachdem sein Flug nach Basel kurzfristig annulliert worden war. Glücklicherweise habe er zu seinen Bekannten zurückkehren können, bei denen er zuvor zu Besuch war. Verärgert ist er jedoch bis heute - und nicht gewillt, klein beizugeben. "Wenn alle Geprellten nachgeben, wird dieses unanständige Verhalten zum systematischen Geschäftsmodell."

SDA