Leichtathletik 12.08.2017

Bolt out in seinem letzten Rennen - Gold an Grossbritannien

Usain Bolt verabschiedet sich an den Weltmeisterschaften in London ohne Medaille. Als Schlussläufer der jamaikanischen 4x100-m-Staffel verletzt sich Bolt und muss das Rennen aufgeben.

Nichts wurde es mit dem zwölften WM-Gold für Usain Bolt. In seinem letzten Rennen musste er auf der Schlussstrecke verletzt aufgeben. Gold ging zum grossen Jubel des Publikums an Grossbritannien vor den USA. Bronze ging an Japan.

Farah trat mit Niederlage ab

Mohamed Farah verpasste das Double über 10'000 m und 5000 m knapp. Der Brite muss sich bei seinem letzten Rennen auf der Bahn an Titelkämpfen mit Silber begnügen.

Für einmal konnte es Mohamed Farah im Endspurt nicht mehr richten. Der 34-jährige Brite musste sich im ausverkauften Olympiastadion von London, das sich in ein Tollhaus verwandelt hatte, nach einem packenden Endspurt Muktar Edris geschlagen geben. Der 23-jährige Äthiopier erwies sich als zu stark und siegte in 13:32,79 Minuten.

Am Ort seines grössten Triumphs, wo Farah 2012 erstmals das olympische Double schaffte, verabschiedete sich der gebürtige Somalier, der mit acht Jahren nach Grossbritannien gekommen war, nicht mit dem erhofften Sieg von seinen Fans.

Farah kassierte die erste Niederlage an internationalen Titelkämpfen seit 2011 und verpasste damit das dritte WM-Double nach seinen Doppelsiegen an den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau und 2015 in Peking. Das Double über die beiden Langstrecken gelang Farah auch an den Olympischen Spielen 2012 und 2016.

In den Genuss des letzten Auftritts von Farah auf der Bahn kommen die Schweizer Leichtathletik-Fans anlässlich von Weltklasse Zürich am 24. August im Letzigrund. Danach wird der Brite auf die Strasse zum Marathon wechseln.

sda Sport