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ZiG-Blog: Unsere Studienreise nach Schottland

Von Tanja Stricker

Sonntag, 2. März 2017: Um 5:15 Uhr klingelte der Wecker, ich drückte auf irgendeine Taste und schlief weiter. Nach einem komischen Traum wachte ich auf und musste zuerst überlegen, was für ein Tag heute eigentlich ist. Als ich auf den Wecker schaute, erschreckte ich. Es war schon 6 Uhr. In 20 Minuten musste ich am Bahnhof Freiburg sein. Keine Zeit für die Dusche oder das Frühstück, ich weckte meinen Freund und wir eilten aus dem Haus. Ich schaffte es also doch noch pünktlich an den Bahnhof und musste keinen Tag später nach Schottland reisen.

Nach mehreren Stunden Reise, kamen wir endlich im kalten Schottland an. Als wir in unserer Wohnung eintrafen, waren wir positiv überrascht. Sie war gross, hatte vier Schlafzimmer mit Badezimmer, eine Küche und einen grossen Aufenthaltsraum. Ich gönnte mir als erstes die Dusche, auf die ich am Morgen verzichten musste. Während der Woche verlief das Zusammenleben der ganzen Klasse in der Wohnung gut. Wir haben ab und zu gemeinsam gekocht (kein einziges Mal gab es etwas anderes als Teigwaren) und haben jeden Tag zusammen gefrühstückt.

Das Thema unserer Reise war der Konflikt zwischen Schottland und England.  Wir hatten in der Schule schon die Geschichte des Konflikts studiert und konnten in Edinburgh dessen Aktualität wegen dem Brexit spüren.

Tagsüber besichtigten wir unterschiedliche Schlösser, Kirchen und Museen. Ausserdem haben wir kleine Wanderungen und einen Ausflug an einen See ausserhalb der Stadt gemacht. Einmal gingen wir in eine Whisky-Brennerei und durften an einer Degustation teilnehmen. Niemandem hat das starke Getränk geschmeckt, ausser unserem Lehrer, der gleich drei Gläser hinunterschluckte. Dazu haben wir das Parlament besucht, waren einmal Bowlen und hatten auch genügend Freizeit zum shoppen (oder schlafen). Am Abend gingen wir oft alle zusammen in ein Restaurant oder in einen Pub essen und einige erkundeten bis spät in die Nacht die Clubs von Edinburgh.

Nach einer Woche voller Lachen und schöner Momente mit meinen Klassenkameraden, kehrte ich am Freitagabend todmüde nach Hause zurück und packte schon meinen Koffer für die nächste Reise. 

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