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Stille Nacht

Alle Jahre wird die Kirche um in der Weihnachtszeit fleissiger besucht. Neben der Stille des Gotteshauses werden auch die Künste der Krippenbauer bewundert. Pfarreipräsident Martin Schuwey und seine Helfern haben auch dieses Jahr keine Mühe gescheut, den Besuchern eine staunende, weihnachtliche Stimmung mit vielen Details in die Kirche zu zaubern.

 

Seit ein paar Jahren werden den zukünftigen Firmlingen themenbezogene Ateliers angeboten. Eines davon ist der Krippenbau in der Kirche Jaun. Einige davon haben daran Gefallen gefunden und sind dieses Jahr auch ohne Atelierbesuch  wieder dabei. Die junge Schaar Helfer muss dann aber schon etwas Disziplin an den Tag legen, um das sehr umfangreiche Material ordentlich in den Chor zu bringen. Schon im Vorfeld haben sich die Erwachsenen abgesprochen, wo der Stall und der Bach heuer zu stehen kommen. Während gut zwei Tagen wird tags und abends an der Krippe gebaut. Ich habe anfangs Monat kurz die Detailarbeiten besucht. Mit viel Hingabe wird jeder Stein, jede Figur und jeder Moosblätz platziert. Das Resultat lässt sich wie alle Jahre sehen und wird wieder viele Besucher erfreuen. 

 

Wie Abbé Nicolas Glasson in seiner Predigt am heiligen Abend Im Fang auslegte, ist die Stille das Zentrale für Wunder. In der Stille kann neue Hoffnung geschöpft werden, in der Stille wird ein Gebet gesprochen und in der Stille kann man auftanken. So kann auch in der Stille die Weihnachtsszenerie im Chor bewundert werden. Wer dazu nicht nach Jaun fahren möchte, nehme sich kurz Zeit und werde still.

 

Frohe Weihnachten.

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