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Neue Schule - neue Chancen

Seit ende August gehen die Jauner OS Schüler bekanntlich auswärts in die Schule, verschiedene Medien haben davon und vor allem vom Schulweg berichtet. Gestern und heute war an der DOSF Besuchstage für die Eltern und für mich ein Grund für einen Besuch vor Ort.

 

Reges Treiben herrscht auf dem Pausenplatz als ich ankomme, auf dem zweisprachigen Campus hat Französisch die Vorherrschaft. Beim Pausenverkauf treffe ich auf die Jauner und folge meiner Tochter durch das Schulhaus der ewigen Treppenhäuser. Auf dem Stundenplan stehen stehen zuerst Englisch und Französisch.

 

Barbara Mangold unterrichtet die Sprachen und setzt dazu die neuen interaktiven Wandtafeln ein. Die Schüler strecken fleissig, beim folgenden Beruferaten sind sie, jedenfals auf Englisch, nicht ganz so erfolgreich. Während der schriftlichen Übung erklärt die Lehrerin uns Besuchern ihre Arbeitsweise und Herausforderungen. Die meisten Jugendlichen stammen aus zwei- oder mehrsprachigen Familien. Das Niveau sei sehr hoch, die Schüler sind mit diesem gut bedient und manchmal fehle der Wille noch mehr zu lernen.

In der anschliessenden Französisch-Lektion wird deutlich, dass trotz guten Kenntnissen nicht immer alle das selbe verstehen. Die gelesenen Texte werden mündlich nicht alle gleich  erzählt. Die Sprache kann es auch in sich haben und die Lehrperson versucht Strategien zu vermitteln um Tatsachen richtig festzuhalten.

 

Unterdessen ist es Mittag und für diese Klasse folgt noch eine Lektion Sport vor dem Mittagessen. Markus Waeber demonstriert seine 14 Fitness-Posten die immer zu zweit absolviert werden. Auch hier sind alle mit guten Willen dabei, mal mehr mal weniger erfolgreich. Ich darf auch einen Blick auf die Kletterwand und in den Fitnessraum werfen.

 

Zum Mittagessen in der Mensa sind nur ein paar Schulkollegen von Florence anwesend, die meisten verpflegen sich ausserhalb. Dafür lasse ich mir die Chance nicht nehmen, mit dem anwesenden Schuldirektor Patrick Furter zu diskutieren. In der neuen Schulanlage sei das unterrichten viel entspannter, weiss er zu berichten. Meinen Eindruck, dass die Schüler sehr viele verschiedene Wurzeln haben, kann er bestätigen. Zu dieser Vielfalt gehören auch die Jauner. Die deutsche Sprache werde in der Stadt immer mehr wahrgenommen und damit auch die Chance der Zweisprachigkeit.

 

Dies ist gewiss nicht die einzige Chance und es ist nun den Jauner Schülern überlassen, die neuen Möglichkeiten zu ihrem Vorteil zu nutzen.

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